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WZV-Fachberatung - Gewerbe
Bei Fragen beraten und informieren Sie gern die WZV-Spezialistinnen und -Spezialisten - 04551 909115.
 
 
Neue Gewerbeabfallverordnung ab 01.08.2017
 
Zielsetzung der neuen Verordnung ist es, die getrennte Erfassung von stofflich verwertbaren Abfällen zu erhöhen und somit das Recycling zu verstärken. Die getrennte Sammlung von Abfällen ist sorgsam und vollumfänglich zu dokumentieren; auf Verlangen der zuständigen Behörde sind die Dokumentationen vorzulegen. Die Dokumentation kann durch Lagepläne, Lichtbilder, Praxisbelege oder ähnliche Dokumente (z.B. Entsorgungsverträge) erfolgen (§ 3 Abs. 3 GewAbfV). Eine Ausnahme, bei der von der getrennt Erfassung abgesehen werden kann, besteht dann, wenn es technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist die Abfallfraktionen getrennt zu erfassen (§ 3 Abs. 3 Nr.3 GewAbfV). Technische Unzumutbarkeit kann z.B. bei Platzmangel oder Zugänglichkeit der Anfallstelle vorliegen. Wirtschaftliche Unzumutbarkeit kann z.B. bei außer Verhältnis stehenden Zusatzkosten für die Trennung von jeweils nur sehr geringen Abfallmengen gegeben sein. Von einer sehr geringen Abfallmenge spricht man bei unter 50kg pro Woche. Für beide Fälle der Ausnahmen, besteht ebenfalls Dokumentationspflicht für Sie als Abfallerzeuger.

Was muss getrennt erfasst werden? Wie bereits bisher: Papier und Pappe, Glas, Kunststoff, Metalle einschließlich Legierungen, biologisch abbaubare Abfälle, Beton, Ziegel, Fliesen und Keramik. Neu bzw. zusätzlich: Textilien, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische sowie Baustoffe auf Gipsbasis

Pflichtrestabfallbehälter – Abfälle zur Beseitigung aus anderem Herkunftsbereich (Gewerbe); § 7 Abs.1 der Gewerbeabfallverordnung präzisiert, dass Erzeuger und Besitzer von gewerblichen Siedlungsabfällen, die nicht verwertet werden, dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger nach Maßgabe des § 17 Abs.1 S.2 KrWG (Kreislaufwirtschaftsgesetz) diese Abfälle zu überlassen haben. Gemäß § 7 Abs. 2 GewAbfV haben die Erzeuger und Besitzer zu diesem Zweck Abfallbehälter des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers (WZV) in angemessenem Umfang, mindestens aber einen Behälter, zu nutzen. Der Gesetzgeber hat somit den „Pflichtabfallbehälter“ für Abfälle zur Beseitigung aus anderen Herkunftsbereichen normiert.

Weitere Informationen entnehmen Sie gern dem aufgeführten Flyer der Entsorgergemeinschaft und der Gewerbeabfallverordnung.
 
Flyer Gewerbeabfallverordnung
Neue Gewerbeabfallverordnung
 
Datenschutzgerechte Entsorgung - Aktenvernichtung
 
Bestimmte Daten müssen für einen gesetzlich festgelegten Zeitraum aufbewahrt werden. Nach Ablauf dieser Frist müssen Akten, Archivmaterial und andere Datenträger entsorgt werden. In der Regel ist das einmal im Jahr. Große Mengen vertraulicher Informationen sind dann verantwortungsbewusst zu entsorgen.
Optimale Sicherheit bei der Entsorgung sensibler Unternehmensdokumente direkt vor Ort bietet die WZV Entsorgung mit ihrem Kooperationspartner AVZ. Das qualifizierte Servicepersonal transportiert die Altakten und Dokumente in verschlossenen Boxen vom Aufbewahrungsort zum Transportfahrzeug. Ordner müssen nicht entleert werden! Moderne Hochleistungsschredder zerkleinern sie inklusive Metallmechanik und Trennblättern. Anschließend werden die winzigen Partikel gemischt und zu Ballen gepresst. So entstehen wertvolle Recyclingprodukte.
 
Aktenbehälter
T 250 Liter
T 450 Liter
T 1100 Liter
Kleinmenge: Anlieferung WZV-Recyclinghöfe
Mikrofilmbehälter
STS 60 Liter
STS 160 Liter
Magnetband- und Diskettenbehälter
STS 60 Liter
STS 160 Liter
 
Und so wirds gemacht:
Sie bestellen den gewünschten Behälter beim WZV: 04551 909115.
Der Behälter wird turnusgemäß oder nach Ihrem Terminwunsch geliefert.
Sie befüllen den Behälter sofort - er wird wieder mitgenommen.
Sie befüllen den Behälter nach und nach und bestellen beim WZV die Abholung.
Zusammen mit der Rechnung erhalten Sie das Vernichtungszertifikat und das Protokoll.
 
WZV Entsorgung - Sonderabfall
 
Fachgerechtes Einsammeln, Transportieren, Behandeln und Zwischenlagern von gefährlichen Abfällen aus Gewerbebetreiben ist ein Spezialgebiet der WZV Entsorgung. Unsere Sonderabfallexperten beraten Sie und stellen spezielle Transport- und Lagerbehälter zur Verfügung.

Mit unserem Schadstoffmobil fahren wir regelmäßig und, auch zu kurzfristig vereinbarten Terminen, gefährliche Abfälle aus Gewerbebetreiben ab. In unserem Sonderabfallzwischenlager in Bad Segeberg können wir Sonderabfälle solange lagern, bis die Mengen für einen Großtransport zu den Sonderabfallentsorgungsanlagen zusammengestellt werden können. Speziell ausgebildete Fahrer unseres Containerdienstes transportieren die Sonderabfälle sicher und kümmern sich um alle notwendigen Nachweisverfahren.
 
 
 
WZV Entsorgung - Speiseabfall
 
Speiseabfälle aus Gastronomiebetrieben, Kantinen und Großküchen müssen nach den Bestimmungen des Tierkörperbeseitigungsgesetzes getrennt entsorgt werden.
Die Biotonne ist nur für haushaltsübliche Mengen an Speiseabfällen zugelassen.
 
Der WZV bietet Ihnen daher:
spezielle 120/240-Liter-Behälter für Speiseabfälle und 120-Liter-Behälter für Altfette
Sie erhalten wöchentlich oder als Vereinbarung nach Ihren besonderen Bedürfnissen einen frisch gereinigten Behälter
 
Nutzen Sie die Vorteile:
hygienisch saubere Entsorgung
rechtlich sichere Abholung, Aufbereitung und Verwertung
günstiger Komplettpreis je Behälter und Entleerung
 
 
WZV Entsorgung - Abscheideranlagen
 
Für Betriebe mit Abscheideranlagen wie:
Tankstellen, Tanklager
Garagen mit Wasch- und Abstellplätzen
größere Fuhrparks (auch für Baumaschinen)
Parkhäuser
Kasernen
Flugplätze
Kfz-Werkstätten und -Verwertungsbetriebe
alle Betriebe, in deren Abwasser Leichtflüssigkeiten anfallen, zum Beispiel Druckereien, Chemische Werke
organisiert der WZV die korrekte Entsorgung und führt die erforderlichen Unterlagen.

In Abscheideranlagen können sich, bei starkem Einsatz von Reinigungsmitteln, die Öle lösen oder emulgieren. Dann arbeiten die Anlagen nicht mehr einwandfrei. Abscheideranlagen funktionieren nur einwandfrei, wenn sie durch sachkundiges Personal monatlich überwacht werden und spätestens, entsprechend der gesetzlichen Vorgaben, nach zweieinhalb Jahren, entleert werden.
Das entnommene Material ist hochbelastet und gilt als Sonderabfall.Jede Entsorgung muss mit einem Sammelentsorgungsnachweis und durch Übernahmescheine dokumentiert werden. Bei mehr als 15 t Abscheiderinhalt ist ein Einzel-Entsorgungsnachweis zu führen.
Der Preis für die Entsorgung von Abscheiderinhalten setzt sich aus der Abrechnung für die festen (Sand aus dem Schlammfang) und flüssigen Anteile (Öl-Wasser-Gemisch) zusammen. Der Preis enthält grundsätzlich, außer der Abfuhr und Entsorgung, alle Nebenarbeiten sowie Führen des Wartungsprotokolls und der Begleitpapiere. Für Kleinanlagen mit Kapazitäten von weniger als 0,25 m³ beim Schlammfang und weniger als 0,25 m³ beim Benzin-Abscheider, gilt ein Pauschalpreis.
 
Wir beraten Sie rund um Ihren Gewerbebetrieb: 04551 909115
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