Die WZV-Verbands- und Geschäftsleitung sowie der Gewerkschaft ver.di informieren gemeinsam: Die Überleitungstarifverhandlungen für die Beschäftigten (w/m) der WZV Entsorgung GmbH & Co. KG konnten erfolgreich abgeschlossen werden.
Der WZV wird – auf Grundlage des Beschlusses der WZV-Verbandsversammlung vom 25.06.2019 – seinen Re- und Neustrukturierungsprozess zum 01.01.2020 abschließen. Ab dem 01.01.2020 wird das Gesamtunternehmen WZV in der Organisationsform des sog. „Erweiterten Zweckverbandsmodells“ seine Dienstleistungen – hoheitlich wie gewerblich – für seine Mitgliedsgemeinden, Kunden und Bürger des Kreises Segeberg (mit Ausnahme der Stadt Norderstedt) anbieten können. Die Re- und Neustrukturierung sieht hierbei unter anderem auch vor, dass sämtliche Beschäftigten (w/m) der WZV Entsorgung GmbH & Co. KG mit Wirkung zum 01.01.2020 in den Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) und somit hinsichtlich der tariflichen Bindung in die  Tarifwelt des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) übergeleitet werden. Folglich wird es im Gesamtunternehmen des WZV ab dem 01.01.2020 lediglich einen Tarifvertrag geben, der zur Anwendung kommt: den TVöD.
Um die Überleitung der Beschäftigten der WZV Entsorgung GmbH & Co. KG mit einem Höchstmaß an Transparenz, gemeinsamem Verständnis und einheitlicher Regelungssystematik zu organisieren, Sicherheit und Verlässlichkeit hinsichtlich der Rahmenbedingungen für die Beschäftigten zu garantieren und „auf der Zielgeraden der Re- und Neustrukturierung“ gemeinsam positive Startchancen zu schaffen, haben die Verbands- und Geschäftsleitung des WZV und der WZV Entsorgung GmbH & Co. KG gemeinsam mit der Gewerkschaft ver.di zu sogenannten Überleitungstarifverhandlungen zusammengefunden.
Die Gespräche zwischen den Verhandlungskommissionen stellten sich als äußerst konstruktiv, zugewandt und vom gemeinsamen Verständnis hinsichtlich der jeweiligen Verhandlungspositionen getragen dar. Gemeinsam konnten die Parteien einen Überleitungstarifvertrag verhandeln, der den vorbezeichneten Zielen und Motiven Rechnung trägt und dafür sorgt, dass ein gemeinsamer „Start“ in der neuen Struktur sehr gut gelingen wird. Beide Verhandlungsseiten können die Überleitungstarifverhandlungen und das erzielte Ergebnis als einen Erfolg im Sinne des Unternehmens, der gewerkschaftlichen Zielsetzungen aber vor allem für die Beschäftigten bezeichnen. Ab dem 01.01.2020 werden im Gesamtunternehmen WZV einheitliche Tarifbedingungen für sämtliche Beschäftigten gelten. Damit kann ein jahrelanges Spannungsfeld im Unternehmen ausgeräumt werden.
Der verhandelte Überleitungstarifvertrag bedarf nunmehr noch auf gewerkschaftlicher Seite abschließender, formeller Genehmigungsschritte und seitens des WZV der Vorstellung in den Verbandsgremien.
Sowohl die Verbands- und Geschäftsleitung als auch die Gewerkschaft ver.di bedanken sich ausdrücklich bei den beteiligten Tarifkommissionsmitglieder (w/m), die mit Ihrem Einsatz und Engagement zu dem erfolgreichen Abschluss der Überleitungstarifverhandlungen maßgeblich beigetragen haben.