„In der Krise sollten wir alle zusammenhalten“ – diesen oder ähnliche Leitsprüche liest man in der Presse und in den sozialen Medien in der momentanen Situation regelmäßig. Es gilt, diesen Spruch mit Leben zu füllen.
Bisher ist es vollumfänglich möglich gewesen, die gewohnten Abfuhrtermine für die Rest-, Bio- und Papierabfuhr für alle Haushalte im Kreis Segeberg einzuhalten. Auch die erhöhten Abfallmengen in den privaten Haushalten (Rest-, Bio- und Papierabfälle) konnten problemlos eingesammelt und transportiert werden. Auch weil es sich möglicherweise um kontaminierte Abfälle aus Privathaushalten handeln könnte, wird die Regelabfuhr weiterhin absolute Priorität haben.
Präventive Maßnahmen, die dies ermöglichten, waren die vorläufige Schließung der Recyclinghöfe, die Einstellung der mobilen Schadstoffannahme sowie Sperrmüll- und Strauchgutabholung. Um den zu erwartenden erhöhten Informationsbedarf der Kunden zu decken, wurde die telefonische Erreichbarkeit um täglich zwei Stunden ausgeweitet und es wurden den Kunden Alternativen, wie die Entsorgung mittels BigBags und Containern angeboten. Durch diese Maßnahmen konnte der WZV seine personellen Kapazitäten im Rahmen eines präventionsorientierten, ressourcenschützenden Betriebs der Abfallentsorgung vorsorglich, temporär neu organisieren und auch seine systemrelevanten Abwasserleistungen aufrecht erhalten.
Es ist aktuell sogar möglich, den benachbarten kommunalen Entsorger AWSH (Abfallwirtschaft Südholstein) bei der Abfallsammlung zu unterstützen. Der WZV hilft in einigen AWSH-Gemeinden bei der Sammlung von Rest- und Bioabfällen privater Haushalte, da dort sonst die Regelabfuhrbehälter vorläufig stehen bleiben würden.


Der WZV leert in der AWSH-Gemeinde Pöhls die Biotonnen (Quelle: wzv)