Nach diversen vorangegangenen Gesprächen musste der WZV am 19.12.2018 die Öffentlichkeit darüber informieren, dass die sogenannte Sortierschliefe/der Wertstoffhof sowie die Schadstoffannahmestelle des WZV-Recyclinghofs Norderstedt in der Oststraße 144 ab dem 02. Januar 2019 bis auf Weiteres für den allgemeinen Kundenverkehr geschlossen bleiben wird. Grund hierfür war eine Unstimmigkeit hinsichtlich der Kostenverteilung zwischen WZV und der Stadt Norderstedt. Aufgrund der in den vergangenen Jahren angestiegenen Kundenzahlen auf dem Recyclinghof konnte der Vertrag, der bis 31.12.18 datiert war, nicht fortgeführt werden. Um einen Schaden abzuwenden, musste der WZV die diversen Verhandlungen im Vorwege leider als gescheitert ansehen und informierte nunmehr die Öffentlichkeit. Die Verbandsversammlung (Bürgermeister/innen der 94 Mitgliedsgemeinden) waren bereits im Vorwege, u.a. in dem nicht-offiziellen Teil der Verbandsversammlung am 4.12., informiert worden. Am 20.12.2018 um 10.00 Uhr wurde zudem die Presse eingeladen. Um 9.30 Uhr lenkte die Stadt Norderstedt buchstäblich "5 vor 12" ein und stimmte der I. Nachtragsvereinbarung zu. Diese sieht für das Jahr 2019 eine faire Kostenverteilung vor, d.h. es wird nach dem Verursacherprinzip abgerechnet. Ähnlich wie bei den privaten Strom, Gas etc.- Verträgen gibt es im Vorwege vereinbarte Abschläge und am Ende des Jahres wird dann gegengerechnet und auf den "Zählerstand" geschaut. Der WZV freut sich sehr, dass die Schließung noch rechtzeitig abgewendet werden konnte. Dennoch hätte der WZV sich das Vorgehen anders gewünscht. Nun werden der WZV und die Stadt Norderstedt 2019 nutzen, um offene Themenfelder aufzuarbeiten und auch über 2020 hinaus einen stabilen, fairer Kooperationsvertrag zu formulieren. Das Konzept des gemeinsamen Recyclinghofes ist und bleibt ein Erfolgsmodell, das beweisen nicht nur die immer weiter steigenden Kundenzahlen in Norderstedt.